Qualität sicherstellen

Der heutige Lebensmittelmarkt ist riesig, international und gut vernetzt. Dies führt dazu, dass wir in hiesigen Supermärkten nicht-heimische Lebensmittel kaufen können, welche sogar zu sehr erschwinglichen Preisen angeboten werden. Für diese Produktvielfalt werden viele Lebensmittel importiert, international gehandelt, oft vermischt und an diversen Standorten weiterverarbeitet. Dadurch ist es für Sie, die Verbraucher:innen, häufig nicht mehr nachzuvollziehen, wo Ihre Lebensmittel ihren Ursprung haben. Darüber hinaus führt eine Vielzahl an Lebensmittelproduzenten auch zu einer starken Varianz bei der Handhabung der Umwelt- und Hygienestandards, sowie der Lebensmittelethik.  Zudem sind die Gesetze in vielen Ländern weniger streng und weniger reguliert als hier in der Bundesrepublik und in Europa. Nicht selten führt dies dazu, dass Fälscher sich motiviert fühlen Lebensmittel so zu verändern, dass es für die Verbraucher:innen nachteilig ist. Honig, Olivenöl, Alkohol, Wein, aber auch Gewürze sind in den Top 10 der am häufigsten gefälschten Lebensmittel. Auch Safran, welches bekanntlich als das „rote Gold“ bezeichnet wird, ist davon betroffen.

Um zu garantieren, dass unser Safran nicht nur echter Safran ist, sondern auch die Bezeichnung „Super-Negin-Safran“ als höchstmögliche Qualitätsstufe verdient, arbeiten wir mit einem Lebensmittellabor aus Hamburg zusammen. Natürlich vertrauen wir unseren kooperierenden Bauern im Iran. Jedoch möchten wir durch die Qualitätsprüfung Ihnen und uns eine Absicherung ermöglichen. Darüber hinaus erlauben die Analysen uns die genaue Zusammensetzung der jeweiligen Ernte zu ermitteln, denn auch beim Safran gibt es gute und weniger gute Erntejahre. So können wir sichergehen, dass jede Charge unseren hohen Qualitätsstandards entspricht. Zudem bekommt jede Dose eine Chargennummer zugeteilt, wodurch uns im Falle einer Reklamierung eine Rückverfolgung möglich ist.

Um Ihnen als Verbraucher:in die Sicherheit zu geben, gefälschten oder minderwertigen Safran zu erkennen, möchten wir Ihnen noch ein paar Tipps geben:

  • Es ist immer besser Safran in seiner ursprünglichen Form, also in Fäden, zu kaufen und von Safranpulver abzusehen. Safranfäden kann man ohne Weiteres zu Hause mit Hilfe eines Mörsers zu Pulver mahlen. Gekauftes Safranpulver kann jedoch leicht mit z.B. gefärbtem Kurkuma „gestreckt“ werden. Kurkuma ist um einiges günstiger. Es gibt ähnlich wie Safran eine gelbe Farbe ab und ist daher beliebt bei Fälschungen. Um zu prüfen, ob das eigene Safranpulver gefälscht ist, kann man es mit einer Natronlauge mischen. Bleibt das Gemisch gelb, dann handelt sich um echten Safran. Färbt sich das Ganze rot oder wird trübe, dann kann davon ausgegangen werden, dass sich Kurkuma in dem Pulver befindet.
  • Beim Kauf von Safranfäden sollten diese möglichst genau betrachtet werden, um sicherzugehen, dass es sich wirklich um Fäden, also die Blütenstempel, handelt. Manchmal werden nämlich auch eingerollte Blätter der Färberdistel als Fälschung eingesetzt. Diese haben mit Safran nichts gemein und sind als Gewürz unbrauchbar. Bei Onlineshops sollten Sie im Vorfeld auf detailreiche Produktfotos und Zertifikate von Prüfberichten achten.
  • Safran hat einen aromatischen, eindringlichen Geruch und schmeckt sehr herb und bitter. Um die Frische des Safrans zu ermitteln kann man die Fäden in ein Glas lauwarmes Wasser geben. Wenn die Fäden aufquellen und dabei ihre markante gelbe Farbe abgeben, dann handelt es sich um frischen Safran. Alte Fäden quellen nicht und geben auch weniger oder keine Farbe mehr ab.

Sollten Sie einmal mit der Qualität unseres Safrans nicht zufrieden sein oder Unsicherheiten verspüren, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch.